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Seitenproportionen

Nicht nur die Größe, sondern auch die Seitenproportion ist ausschlaggebend dafür, ob ein Buch als angenehm empfunden wird. Jost Hochuli führt in Bücher machen (siehe auch den Typografischen Kanon) einige bewährte Seitenproportionen auf, die ich schon lange digital aufbereiten wollte. Laut Hochuli dürfen Bücher, die mit beiden Händen gehalten oder auf den Tisch gelegt werden, proportional breiter sein als kleine zum In-der-Hand-Halten.
Bewege die Maus über die Flächen, um die Proportionen zu erkunden!


3:4 – Rationales Verhältnis (z.B. für großformatige Bücher)

1:1,414 (1:√2) – Irrationales Verhältnis (Verhältnis der DIN-Reihe)

2:3 – Verhältnis aus der Fibonacci-Reihe

1:1,538 – Rechteck über der Fünfeckseite

5:8 – Rationaler Annäherungswert an den Goldenen Schnitt

1:1,618 (21:34) – Der Goldene Schnitt

3:5 – Verhältnis aus der Fibonacci-Reihe

1:1,732 (1:√3) – Irrationales Verhältnis

5:9 – Rationales Verhältnis

1:2 – Verhältnis aus der Fibonacci-Reihe

Wer es ausführlicher mag oder sich Proportionen musikalisch nähern möchte, sollte unbedingt bei Robert Bringhurst nachlesen. Und wer statt Proportionen genaue Formate sucht, wird bei den Papierformaten fündig.

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