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Der FontFonter – Ein Meilenstein

Grafikdesigner und Hersteller von Fonts stehen seit jeher vor einem großen Dilemma: Die einen wollen gern ihr Layout mit verschiedenen Fonts ausprobieren, bevor sie etwas kaufen; die anderen wollen nichts verschenken.
Seit dieser Woche gibt es eine Möglichkeit, die zumindest für das Webdesign erstmalig dieses Dilemma löst: Den FontFonter.
Tim Ahrens (Schriftentwerfern wegen seiner unersetzlichen Remix-Tools bereits bekannt) hat mit dem Facitizer eine geniale Idee geboren, die durch die wachsende FontFont-Auswahl nun richtig zur Geltung kommen kann.

FontFonter

Jede beliebige Website in verschiedenen Web-FontFonts anschauen auf www.fontfonter.com.

Bisher gab es auf Font-Distributoren-Websites nur die Möglichkeit, sich einzelne Wörter oder kurze Textpassagen in verschiedenen Größen und Farben anzuschauen – was für Wortmarken und Logos ja auch nachwievor eine gute Sache ist.
Wenn man sich aber in der gängigen Situation befindet, einem Kunden einen Entwurf in einer oder mehreren Schriften vorführen zu wollen, gab es bisher nur unbefriedigende Lösungen wie

  • »Das hier ist mein Layout, und hier ist die Schrift; Stellen Sie sich das jetzt mal zusammen vor!« oder
  • sich die Schrift irgendwoher »besorgen« und später zu lizensieren

Beim FontFonter kann jede x-beliebige Website in verschiedenen Schriften und Schriftkombinationen angeschaut werden, ob fertig oder in Arbeit, ohne Pirouetten und ohne Vorkenntnisse – deshalb für mich ein Meilenstein.

[Ich arbeite bei FontFont und möchte gerade deshalb Typefacts so unabhängig wie möglich halten. Da ich den FontFonter aber so bahnbrechend finde, möchte ich ihn hier trotzdem vorstellen, verzeiht mir bitte.]

Bitte auch für Print!

Und das wünsche ich mir natürlich auch für den Printbereich! Also bitte, wer sich auch immer angesprochen fühlt, findet bitte einen Weg, ähnlich unkompliziert und intuitiv Print-Layouts in verschiedenen Schriften anzuschauen!