{"version":"https:\/\/jsonfeed.org\/version\/1","title":"Typefacts","description":"Typografie verstehen","home_page_url":"https:\/\/typefacts.com","feed_url":"https:\/\/typefacts.com\/feed\/json","items":[{"id":"https:\/\/typefacts.com\/blog\/neustart","url":"https:\/\/typefacts.com\/blog\/neustart","title":"Neustart","content_html":"

Wir schreiben das Jahr 2008, die Vorherrschaft von Arial und Times New Roman wird bald schon beendet sein: Webfonts stehen in den Startl\u00f6chern! Auf Blogs wie Slanted<\/a> (Was ist eigentlich aus MoiMel geworden?), J\u00fcrgen Sieberts Fontblog<\/a> und Ivo Gabrowitschs Fontwerk<\/a> entspinnen sich lange und wortreiche Diskussionen. StudiVZ ist hierzulande beliebter als Facebook, und Twitter \u2013 schon mal von Twitter geh\u00f6rt?<\/p>\n

R\u00fcckblick<\/h4>\n
\"typefacts2008\"<\/a>
Typefacts 1.0<\/span><\/figcaption><\/figure>\n

Als ich damals mit Typefacts anfing, ahnte ich nicht, dass die Seite zehn Jahre (!) sp\u00e4ter relativ unver\u00e4ndert immer noch beliebt und gut besucht sein w\u00fcrde. Allerdings ahnte ich auch nicht, wie sehr eine Website trotz prinzipiell immer aktuell bleibender Inhalte altern kann \u2026
\nNat\u00fcrlich hatte ich keinen Gedanken daran verschwendet, wie die Seite auf handlichen Bildschirmen im Hochformat aussehen w\u00fcrde. Und auch diese \u00fcberaus praktische Sache namens Flash, die es mir erm\u00f6glichte, interaktive Spielchen zu kreieren und Schrift vergr\u00f6\u00dferbar darzustellen, sollte doch nicht etwa irgendwann nicht mehr unterst\u00fctzt werden?<\/p>\n

\"emoji\"<\/a>
Die emotionale Vielfalt lie\u00df 2008 noch etwas zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Immerhin: L\u00e4cheln konnte man schon in zwei angedeuteten Hautfarben.<\/span><\/figcaption><\/figure>\n

In dieses Habitat wurde Typefacts geboren: Nachdem ich w\u00e4hrend meines Studiums immer wieder zu den Themen Schrift und Typografie um Rat gefragt worden war, hatte ich mich entschlossen, als Diplom etwas zu verwirklichen, das nicht im Regal landen, sondern \u00f6ffentlich weiter leben sollte \u2013 im Geiste der Aufkl\u00e4rung f\u00fcr jeden erreichbar und niemanden ausgrenzend, also im Internet.<\/p>\n

Selbst jedes Buch zum Thema verschlingend, war mir au\u00dferdem klar geworden, dass sich viele meiner Kommilitoninnen und Kommilitonen geradezu einsch\u00fcchtern lie\u00dfen, was sowohl an Aufmachung und Umfang der Publikationen lag als auch am oft bedeutungsschweren Tonfall, der keine Widerrede zuzulassen schien. Das hie\u00df f\u00fcr mich, meine Website bei aller Ernsthaftigkeit freundlich und undogmatisch anzulegen.<\/p>\n

\n

\u00bbEs geht mir vor allem darum, Spa\u00df an der Typografie zu vermitteln, und zwar m\u00f6glichst auch denen, die sich von den vielen B\u00fcchern und der F\u00fclle an Informationen zum Thema abgeschreckt f\u00fchlen.\u00ab<\/p>\n